Was passiert im Köper wenn man sich verliebt?

Ein Mensch, der sich verliebt, spürt oft ein Kribbeln im Bauch und meint, er könne Bäume ausreißen. Das Gefühl, das man verspürt, wenn man verliebt ist, hat aber nicht nur psychische Ursachen, auch Hormone und körperliche Prozesse spielen hierbei eine große Rolle.

Zu Beginn, wenn sich ein Mensch gerade verliebt und das Gefühl für eine andere Person wächst, sind Testosterone von großer Bedeutung. Diese Hormone kommen sowohl beim Mann als auch bei der Frau vor, jedoch sind die Hormone bei Männern in höherer Konzentration vorhanden als bei Frauen. Je stärker diese Hormone bei einem Mann vorhanden sind, desto männlicher und attraktiver wirkt er auf eine Frau und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein starkes Gefühl für ihn entwickelt und sich in ihn verliebt.

Das Gefühl des Glückes, das jemand verspürt, der sich gerade frisch verliebt hat, ist auf die verstärkte Ausschüttung von Dopamin zurückzuführen. Dopamin vermittelt ein Gefühl der Belohnung, so dass die Person, die sich verliebt, in eine Art Rauschzustand kommt.


Serotonine, also bestimmte Hormone, die eine Botenfunktion haben, sind ebenfalls beteiligt, wenn sich ein Mensch verliebt. Diese Hormone sorgen dafür, dass die Person, die verliebt ist, nur noch Augen für ihren Partner hat, sich auf ihn fixiert und das Gefühl des Verliebt-Seins verstärkt wird. Ein Mangel an Serotonin kann ein Gefühl der Angst auslösen.

Auch Oxtocine – Hormone, die auch „Hormone des Vertrauens“ genannt werden – werden im Körper einer Person, die verliebt ist, verstärkt ausgeschüttet. Diese Hormone sind dafür zuständig, dass Hemmschwellen fallen und das Gefühl des Vertrauens erhöht wird. Auch beim Sex haben diese Hormone eine wichtige Bedeutung und vermitteln ein Gefühl der Sicherheit sowie ein Gefühl der Geborgenheit. Oxtocine spielen aber nicht nur bei Menschen, die verliebt sind, eine große Rolle, die Hormone sind auch zuständig für die Bindung zwischen Mutter und Kind.