Gefühle beim Essen

"Liebe geht durch den Magen." Diesen Spruch hat bestimmt jeder schon einmal von seiner Großmutter zu hören bekommen. Früher wurde natürlich besonderen Wert darauf gelegt, dass die Ehefrau gut kochen und auch den restlichen Haushalt erledigen konnte. Jedoch wie ist das heute mit dem Gefühl der Liebe? Zu Zeiten, in denen nicht mehr jede Frau kochen kann oder auch so mancher Mann gerne den Kochlöffel schwingt? Entsteht das Gefühl der Liebe wirklich durch den Magen? Kann beim Essen dieses Gefühl entstehen?


Bestimmt entsteht das Gefühl der Liebe nicht zum ersten Mal beim Essen. Aber das Essen hat schon so manche Leute zum Pärchen gemacht. Dabei muss ja nicht selbst gekocht werden. Die ersten Rendezvous haben fast immer etwas mit dem Thema Essen zu tun. Eine Verabredung in einem schicken Restaurant oder zum romantischen Candle-Light-Dinner ist oftmals der Schlüssel zu einer festen Beziehung. Beim Essen sitzt man sich direkt gegenüber und kann sich beim Erzählen in die Augen schauen. Dieses Gefühl, beim Essen von dem Gegenüber beobachtet zu werden, macht manche Leute ganz nervös. Denn Essen ist etwas ganz Persönliches. Dabei zeigt man Seiten von sich, die man zum Beispiel bei einem Kinobesuch nicht zeigen würde. Der Rendezvous-Partner merkt dadurch schnell, woran er ist und ob aus diesem Gefühl beim Essen Liebe entstehen kann.

Wer testen möchte, ob er mit seinem Gefühl richtig liegt, kann sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden. Beim Zubereiten der Speisen ist das Gespräch lockerer und man findet schneller Gesprächsthemen. Zugleich bekommt man ein Gefühl dafür, ob der Flirtpartner die große Liebe werden kann. Beim anschließenden gemeinsamen Essen kommt man sich näher und stellt schon ziemlich bald fest, ob das Gefühl der Liebe wirklich da ist.

Also hatten Oma und Opa schon auf gewisse Art und Weise recht, die Liebe geht durch den Magen. Wer sich bei der Liebe nicht ganz sicher ist, sollte bei einem gemeinsamen Essen testen, welches Gefühl entsteht. Ist es wirklich Liebe?